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25.09.2018

Bad Mergentheim: Urlaub mit „gutem Gewissen“

Jeder zweite Deutsche legt im Urlaub Wert auf ökologische Verträglichkeit

Bad Mergentheim –  Nachhaltigkeit ist der neue Trend auf dem deutschen Urlaubsmarkt: Binnen nur zwei Jahren hat sich die Zahl derjenigen, denen die Ökobilanz ihrer Ferien wichtig ist, in Deutschland fast verdoppelt. Waren es 2016 noch 31 Prozent, die ressourcenschonend und umweltfreundlich verreisen wollten, sind es laut Reise-Analyse 2018 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen in diesem Jahr bereits 52 Prozent. Und sogar fast zwei Drittel der Deutschen (60 Prozent) wollen laut dieser Befragung sozialverträglich in die Ferien fahren. Die baden-württembergische Gesundheitsstadt Bad Mergentheim hat sich als eines der ersten deutschen Reiseziele auf den Weg gemacht, Urlaubern einen Aufenthalt mit „gutem Öko-Gewissen“ zu ermöglichen. Das Besondere: Immer mehr im Ort machen mit.

In vielen Restaurants und Hotels kommen überwiegend regionale Produkte auf die Teller und ins Glas: „Bad Mergentheim ist stark, was die Verarbeitung von Produkten aus der Region wie Wild oder Grünkern angeht“, sagt der Nachhaltigkeitsbeauftragte Peter Johannsen. Foto: Kurverwaltung Bad Mergentheim
 
Nach einer intensiven Arbeits- und Zertifizierungsphase prämierte die baden-württembergische Landesregierung den Traditionskurort bereits 2016 mit dem Siegel „Nachhaltiges Reiseziel“. Die örtliche Kurverwaltung koordinierte den Weg hin zum Qualitätsnachweis. Aktuell verlieh das Magazin „Focus“, das Bad Mergentheim bereits als Top-Kurort 2018 auszeichnete, das Prädikat „Ökologisch vorbildlich“ im Deutschlandtest.

Mittlerweile tragen bereits 13 Anbieter offiziell das Siegel: neun Hotels, zwei Kliniken (Kliniken Dr. Vötisch und Median Klinik Hohenlohe) und auch die Solymar Therme sowie der Wildpark als beliebte Freizeitattraktionen. „Wir gehen mit unseren Institutionen und Betrieben voran beim Trend zum verantwortungsvollen Urlaubsort und haben dabei den Anspruch, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln“, sagt Kurdirektorin Katrin Löbbecke.

Nachhaltigkeit vielfältig erlebbar
Nachhaltigkeit lässt sich heute in Bad Mergentheim auf vielfältige Weise erleben. Die Kurverwaltung geht als Koordinatorin mit gutem Beispiel voran: Bei der Pflege des 130.000 Quadratmeter großen Kurparks setzt sie zunehmend auf moderne Elektrofahrzeuge. Bei Veranstaltungen und Events verzichtet die Stadt im Dreiländereck Baden-Württemberg, Bayern, Hessen verstärkt auf Einweggeschirr. Mehrere Tankstellen für Elektrofahrzeuge sowie Ladesäulen für E-Bikes sind in Planung oder bereits eröffnet. Die Solymar Therme mit ihrer Wellness- und Saunawelt speist sich vollständig aus Bio-Energie, die aus dem Bad Mergentheimer Naturwärmekraftwerk kommt.

Restaurants setzen auf regionale Produkte

In vielen Restaurants und Hotels kommen überwiegend regionale Produkte auf die Teller und ins Glas: „Bad Mergentheim ist stark, was die Verarbeitung von Produkten aus der Region wie Wild oder Grünkern angeht“, sagt der Nachhaltigkeitsbeauftragte Peter Johannsen. Auch das Bier kommt aus der Region. Gäste genießen zudem abends den Wein aus Weinbergen, die sie vielleicht im Tagesverlauf erwandert haben.

Das mehr als 2.000 Kilometer umfassende Netz an naturnahen Rad- und Wanderwegen in direkter Umgebung erfüllt höchste Öko- und Genussansprüche. Die Stadt liegt direkt an der Route „Liebliches Taubertal – der Klassiker“, einem von nur zwei Fünf-Sterne-Radwegen in Deutschland. In der Naturschutzgruppe Taubergrund engagieren sich mehr als 400 Mitglieder für den Schutz der Umwelt und betreiben ein eigenes Umweltzentrum in Bad Mergentheim. Regelmäßig teilen die Mitglieder bei Wanderungen ihre Liebe zur Natur mit den Gästen.

Heimatgenuss, E-Bikes und Entspannen in den Weinbergen
Viele Bad Mergentheimer Gastgeber sind seit langem dem Nachhaltigkeits-Gedanken verpflichtet, den das Siegel offiziell dokumentiert. „Nachhaltigkeit leben wir seit Jahrzehnten — angefangen von frischen Zutaten regionaler Erzeuger über die Zusammenarbeit mit Handwerksbetrieben vor Ort bis hin zu Mitarbeitern, die unserem Haus und der Region treu verbunden sind“, sagt Oliver Schulz vom Hotel „Alexa“, einer der beteiligten Gastgeber. 
 
Mit dem Nachhaltigkeits-Zertifikat ausgezeichnete Betriebe setzen unter anderem auch auf eine „regionale Küche mit kurzen Anfahrtswegen“ (Flair Hotel Weinstube Lochner), „echt erlebbaren Heimatgenuss“ (Ringhotel Bundschu), „hohe Qualität mit regionalen Produkten“ (Hotel-Restaurant Kippes) oder bieten sogar eine eigene E-Ladestation – wie zum Beispiel vor dem Hotel Schaffers – sowie eigene E-Bikes zum Ausleihen wie das Best Western Premier Parkhotel. „Nachhaltigkeit bedeutet für uns, die Chancen der Regionalität zu nutzen und unseren Gästen die Landwirtschaft und die Heimat näher zu bringen. Das gelingt durch Umdenken und Umweltdenken“, sagt Conny Lehr vom Jakobshof. Dort können Touristen in einem Weinfass inmitten der Reben übernachten.

Viel Nachhaltigkeit auch dort, wo es für den Gast nicht sichtbar ist
Den Umweltgedanken leben Bad Mergentheims Gastgeber auch dort, wo es für den Gast nicht auf den ersten Blick sichtbar ist: Auf „ressourcenschonende Technik“ setzt beispielsweise das Hotel Central Vital. Ein eigenes besonders umweltfreundliches Blockheizkraftwerk und die Nutzung der Wärme aus dem Duschwasser sorgen beim Akzent-Vitalhotel König für einen Urlaub „mit gutem Gewissen“.

Foto: Kurverwaltung Bad Mergentheim
Weitere Informationen unter: www.bad-mergentheim.de



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