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       6. Februar 2015

Kalt- versus Warmschläfer

Beziehungsstreit ist da schon vorprogrammiert

Sie schläft gern kuschelig warm, er hingegen lieber frostig kalt oder umgekehrt. Die Frage nach der richtigen Schlafzimmertemperatur führt in vielen Beziehungen immer wieder zu hitzigen Auseinandersetzungen und unterkühltem Schweigen. Heizung an, Heizung aus, Fenster auf, Fenster zu – dass beide Partner glücklich sind, scheint nahezu unmöglich.

Welche Temperaturen einen gesunden Schlaf ermöglichen und welches Lüftungs- und Heizverhalten zuträglich ist, erklärt Schlafexperte Dawid Özkök, Inhaber des Berliner Bettenshops BeLaMa.

Warm oder kalt? Welche Raumtemperatur ist gesund?

Die ideale Schlafzimmertemperatur liegt zwischen 15 und 19 Grad Celsius. Da fröstelt es natürlich jeden eingefleischten Wärme-Fan. Aber auch der abgehärtete Kaltschläfer könnte mit diesem Ergebnis hadern, schließlich kann es ihm gar nicht kühl genug sein. Fakt ist, dass die Körpertemperatur bereits im Laufe des Abends absinkt und gegen drei Uhr nachts ihr Minimum erreicht. Nur so kann das Gehirn in den Ruhemodus übergehen und ein erholsamer Schlaf ist gewährleistet. Ist das Schlafzimmer allerdings kälter als 15 Grad, muss der Körper gegensteuern und verschwendet unnötige Energie. Liegt die Temperatur höher als 19 Grad, kühlt der Körper nicht genügend ab, um die Ruhephase optimal zu nutzen. Für ein bestmögliches Schlaferlebnis müssen also Warm- und Kaltschläfer einen Kompromiss eingehen, dann ist die temperaturbedingte Kissenschlacht passé.

Richtig gelüftet zur optimalen Raumtemperatur

Die Frage nach der richtigen Temperatur ist somit geklärt, doch welches Lüftungs- und Heizverhalten ermöglicht ein solches Raumklima? Grundsätzlich sollte ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Heizen und Lüften bestehen. Besonders im Winter führt ununterbrochenes Lüften zu Tiefsttemperaturen, die den Körper überfordern. Übertriebenes Heizen hingegen trocknet die Atemwege aus und führt schlimmstenfalls zu gereizten Augen, einer trockenen Nase und einem kratzenden Hals. Sinnvoll ist daher eine Kombination: Der Raum wird auf die empfohlene Höchsttemperatur von 19 Grad geheizt, wobei die Heizung über Nacht auf eine niedrigere Stufe gestellt wird, um die Temperatur zu halten. Vor dem Zubettgehen wird dann großzügig stoßgelüftet und die Luftfeuchtigkeit im Raum gesteigert. Dieses Verhalten ermöglicht ein Raumklima von mindestens 15 Grad.

Sollten die Partner aufgrund der eingegangenen Kompromisse immer noch unzufrieden sein, könnte sich dies durch die Wahl richtiger Bettwaren ändern, weiß Dawid Özkök: „Gerade im Winter, wo die Temperaturen stark schwanken, muss die Winterdecke besonders gut isolieren. Sie sollte jedoch nicht nur vor Kälte schützen, sondern auch temperaturregulierend wirken und sowohl eine Gänsehaut als auch Schweißausbrüche vermeiden. Was das Lüftungs- und Heizverhalten angeht, ist ein gesundes Mittelmaß der Schlüssel für eine konfliktlose und erholsame Nacht.“



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