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18.12.2016

Klein, aber fein

Fünf Dinge, die Feldsalat-Fans über ihren Favoriten wissen sollten

Unter den Salaten ist er der geheime Champion: der Feldsalat. Mit einem fast doppelt so hohen Vitamin-C-Gehalt wie Kopfsalat, stärkt er die Abwehrkräfte und unterstützt so das Immunsystem.

Welche spannenden Fakten es außerdem über die grünen Power-Blättchen zu erzählen gibt, hat die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. (BVEO) zusammengestellt.

Rapunzel, Rapunzel
Der Feldsalat hat viele Namen. So wird er vielerorts auch als Ackersalat oder Rapunzel bezeichnet. Einige Regionen Deutschlands haben jedoch noch liebevollere Namen für ihn gefunden. So wird der Salat in der Eifel oder im Saarland Mäuseöhrchen genannt, in Unterfranken Hasenöhrchen, in Nordhessen Nüsschen oder in Baden – besonders schön – Sonnenwirbel.

Auf die Verwandtschaft

Der Name ist das eine. Noch interessanter ist aber die Frage nach seiner Herkunft: Botanisch gesehen gehört Feldsalat zur Familie der Baldriangewächse. Die darin enthaltenen ätherischen Baldrian-Öle verleihen dem knackigen Grün sein typisch nussiges Aroma. Während er auf die Geschmacksnerven besonders anregend wirkt, hat Feldsalat auf das Nervensystem dadurch einen beruhigenden Einfluss. Denn Baldrian hilft bekanntermaßen gegen Schlafstörungen und Nervosität.

Feldsalat-Hochburg im Westen
Mit fast 40 Prozent der Ackerfläche ist Rheinland-Pfalz die Hochburg des Feldsalat-Anbaus in Deutschland, gefolgt von Baden-Württemberg (30 Prozent) und Niedersachsen (19 Prozent). Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 2.417 Hektar des grünen Blattgemüses angebaut. Damit gehört der Feldsalat unter den Salaten zur zweitwichtigsten Kultur im Freilandanbau (18 Prozent) – nur knapp hinter dem Eisbergsalat, der mit 27 Prozent* den ersten Platz belegt.

Winterlicher Vitaminlieferant

Zwar belegt der Feldsalat im deutschen Salatanbau „nur“ den zweiten Platz. Geht es jedoch um die Inhaltsstoffe, lässt er sich nichts vormachen. Reich an Provitamin A und Vitamin C, ist er die gesündeste aller Salatarten und damit das perfekte Gemüse, um gesund und fit durch den Winter zu kommen. Außerdem versorgt er dank seinem hohen Eisen- und Folsäuregehalt insbesondere Schwangere mit lebenswichtigen Nährstoffen.

Der perfekte Begleiter
Feldsalat ist das ganze Jahr über im Handel verfügbar. Hochsaison hat er jedoch im September und Oktober sowie im Januar und Februar. Das macht ihn besonders in der kalten Jahreszeit zum perfekten Begleiter für ein herzhaftes Wintermenü – zum Beispiel in Kombination mit gebackenen Champignons und selbstgemachten Kartoffelchips, verfeinert mit einem Petersiliendressing (siehe Rezept). Dieses Gericht ist einfach und gesund zugleich und rundet so jedes winterliche Gericht wunderbar ab.

Quelle: Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e. V. (BVEO)

*: AMI (Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH, 2016)



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