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16.10.2017

Kulinarische Genüsse in Franken

Bamberg, Erlangen und Nürnberg, immer eine Städtereise wert

Bierkeller im Wald (c) Barbara Altherr

Franken ist nicht nur wegen seiner vielen Naturparks und herausragenden Sehenswürdigkeiten ein lohnendes Ziel, sondern auch wegen seiner deftigen Küche und seines Bieres. Für Genießer gibt es zahlreiche Touren, auf denen man die Schönheit Frankens entdecken und sich über regionale Spezialitäten informieren kann. Besonders gut lässt sich das Interesse für Kultur und Kulinarik in Bamberg, Erlangen und Nürnberg miteinander verbinden. 

Franken ist mit der weltweit größten Brauereidichte, seinen zahlreichen kleinen Privatbrauereien und Braugasthöfen und seinen Bierkellern unter uralten Bäumen ein Schlaraffenland für Biergenießer. Hier werden Traditionen und Geselligkeit mit Begeisterung gepflegt. Es gibt viele Angebote, sich auch aktiv mit dem Thema Bier zu beschäftigen, zum Beispiel auf Bierwanderungen, bei Brauseminaren oder Bierführungen. Die Franken feiern gern ausgelassen und der Gerstensaft spielt oft eine wichtige Rolle, zum Beispiel bei den Bamberger Biertagen, bei Traditionsfesten wie der Erlanger Bergkirchweih und beim Fränkischen Bierfest in Nürnberg. 

Idylische Kulisse in Bamberg (c) Barbara Altherr

Kulturelle Höhepunkte
Alleine vier der sieben bayerischen UNESCO-Welterbestätten liegen in Franken und die Bamberger Altstadt zählt dazu. Zu den historischen Höhepunkten gehören der Dom, die Alte Hofhaltung, die Neue Residenz und der Rosengarten. In „Klein Venedig", dem Stadtviertel am Ufer der Regnitz, herrscht eine romantische Atmosphäre. Die Bamberger trinken ihr Bier gern „auf dem Keller“ von Brauereien und dort finden sich viele idyllische Biergärten - oft mit schönem Blick über die Stadt. Zu den kulinarischen Spezialitäten zählen Schäuferla (Schweineschulter) und Ziebeleskäs, der zu Franken gehört wie der Obazda zu Oberbayern. Allerdings hat der Ziebeleskäs wesentlich weniger Kalorien, denn es handelt sich um einen mit Salz, Pfeffer, Zwiebeln und frischem Schnittlauch angemachten Quark. In Bamberg gibt es zehn Brauereien und schon der Philosoph Hegel schwärmte "Das Bier hier ist gut". Der erfrischende Gerstensaft hat eine lange Tradition in der Stadt, die 1122 bei den Benediktinermönchen begann. Im Traditionslokal "Schlenkerla", das bekannt für sein Rauchbier ist, kann man sich die Spezialitäten gut schmecken lassen. Pate für den originellen Namen stand der Volksmund. Er nannte einen früheren Brauer des Hauses wegen seines schlenkernden Gangs "das Schlenkerla" und verlieh diesen Namen auch dem seit Jahrhunderten bestehenden Brauhaus. Rauchbier ist ein dunkles, herbwürziges, untergäriges Märzenbier, das sehr gut zu herzhaften Gerichten passt. Sein - wie die Kenner sagen - nach frischem Geräucherten schmeckendes Aroma wird dadurch erzielt, dass der Rauch brennender Buchenholzscheite das Malz aromatisiert, das sich anschließend mit dem Hopfen im Sud vermischt.

Feste und Feiern
Viele Brauereien im Fränkischen gewähren den Gästen bei Brauereibesichtigungen und Bierproben einen Einblick, so zum Beispiel die Brauerei Kundmüller in Weiher. Anschließend kann man bei einer Probe mit der charmanten Biersommeliere Lisa Luginger, die eine der wenigen Frauen in diesem Fach ist, die verschiedenen Sorten testen. Sehr sehenswert ist etwas außerhalb von Bamberg auch die Unterhaider Kellergasse. In 29 Einzelkellern konnte das Bier früher auch im Sommer gekühlt werden, als es noch keine Kühlschränke gab. Überschattet von alten Bäumen lohnt sich ein Spaziergang in der idyllischen Natur.

In Erlangen gibt es bierkulturelle Führungen - und dazu Geschichten aus der Stadt- und Biergeschichte. Schließlich hat Erlangen auch das älteste Bierfest der Welt, die Bergkirchweih. Sie gilt als "fünfte Jahreszeit" und Einheimische und Besucher pilgern gern auf den Erlanger Burgberg. Das wohlschmeckende Bier kommt hier direkt aus den kühlen Kellern, die sich wie ein Labyrinth in den Berg erstrecken. Seit dem 17. Jahrhundert wurde von Erlanger Brauern ein schier unendliches Gängelabyrinth mit kirchenschiffartigen Kavernen in den Burgberg gegraben, um sie als Naturlager zu nutzen. Zwei der Keller können heute noch besichtigt werden. Interessant ist auch das Biermuseum auf dem Gerstenboden der Brauerei Steinbach in Erlangen. Sein schöner Biergarten ist ein beliebter Treffpunkt.

Schlosspark Erlangen (c) Barbara Altherr

Entdeckungen in Erlangen und Nürnberg
Doch Erlangen hat noch viel mehr zu bieten. So kann man zum Beispiel den Spuren Friedrich Rückerts folgen. Der sprachgewaltige fränkische Dichter und Gelehrte und Mitbegründer der deutschen Orientalistik verbrachte viele Jahre in der Stadt. Als er nach Erlangen kam, war er schon einer der bekanntesten und meistgelesenen deutschen Dichter seiner Zeit. Doch in der Universitätsstadt durchlebte er die wohl schöpferischste Phase seines Lebens. Auch ein Besuch im schönen Schlossgarten lohnt sich. Und am sogenannten "SchlossStrand" kann man es sich im Sommer in Lounge-Atmosphäre mit fränkischen Leckereien gut gehen lassen.

Eine kulinarische Entdeckungsreise zu den handfesten Genüssen Frankens sollte auf jeden Fall auch nach Nürnberg führen, denn es hat eine Vielzahl an kulinarischen Spezialitäten zu bieten. Neben den Nürnberger Rostbratwürsten ist vor allem auch der Nürnberger Lebkuchen bekannt und beliebt. Bei speziellen Themenführungen erhält man einen Überblick und kann einige der Spezialitäten auch gleich vor Ort probieren. So kann man die schöne Altstadt gleich mit allen Sinnen erkunden.

Text und Fotos: Barbara Altherr



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