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05.06.2016

Schmerzquelle Handtasche

Wie modische Trends das Kreuz belasten

Davon kann frau einfach nicht genug haben: Handtaschen in allen möglichen Formen oder Farben, Schuhe und Kleidung in großer Auswahl. Aktuelle Modekollektionen weisen wieder große und geräumige Taschen für Frauen auf, Schuhe mit hohen Absätzen oder leichte, bauchfreie Tops. Sie gehören heutzutage zu einer trendbewussten Ausstattung dazu.

Doch Vorsicht: Nicht jeder modische Volltreffer bringt auch gesundheitliche Vorteile mit sich. „Besonders unser Rücken leidet unter so manchem Modetrend und reagiert mit Schmerzen, Verspannungen und im schlimmsten Fall mit Gefühlsstörungen in Armen und Beinen“, weiß Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde und Wirbelsäulenspezialist aus München.

Rücken aus der Balance

Auch dieses Jahr wieder besonders angesagt: Shopper. Die großen Handtaschen, teilweise mit einer Größe von 50 bis 60 Zentimetern, eignen sich speziell für längere Shoppingtrips und werden dabei lässig über der Schulter getragen. Auch wenn sie stylish aussehen: Steigt ihr Gewicht auf mehrere Kilogramm, wird dieser nützliche Einkaufshelfer schnell zur Kraftprobe für Muskulatur, Sehnen und Gelenke. Nicht nur Schulterbereich und Nackenpartie sind stark gefordert, sondern das gesamte Rückgrat kann unter der einseitigen Belastung leiden. „Längere Zeit über die Schulter gehängt, bringen schwere Taschen die Wirbelsäule aus dem Gleichgewicht. Wenn gleichzeitig die Rückenmuskulatur untrainiert ist, kann es auch bei jungen Menschen zu Verspannungen und Bandscheibenschäden kommen. Nur eine ausreichend kräftige Rückenmuskulatur kann die Wirbelsäule gut stützen und sie vor weiteren Erkrankungen schützen“, erklärt Dr. Schneiderhan.

Shopping: Aber richtig

Gleiches gilt für das Tragen von Notebooktaschen, oder Einkaufstüten. Eine verspannte Muskulatur kann Kopfschmerzen bis zu Migräneattacken oder Schwindel mit Sehstörungen zur Folge haben. „Deshalb sollten Lasten lieber auf beide Seiten verteilt werden. Wir empfehlen außerdem, die Trageseite öfter zu wechseln. Als rückenfreundlich gelten auch Rucksäcke oder besondere Taschen, deren Riemen quer über die Brust verlaufen“, sagt Dr. Schneiderhan. Außerdem lässt sich durch ein konsequentes Bewegungsprogramm mit gelenkschonenden Sportarten wie Nordic Walking, Schwimmen oder Radfahren gezielt die Rückenmuskulatur stärken – Schmerzen und andere Beschwerden entstehen dann nicht so leicht.

Gute Schuhe & warmer Rücken


Laufen in Schuhen mit hohen Absätzen schmeichelt den Beinen. Doch viele Frauen fallen dabei ins Hohlkreuz, sodass Schmerzen im Lendenwirbelbereich entstehen können. Sowohl Rücken- als auch Knie- und Hüftgelenke leiden in dieser Haltung unter erhöhter Beanspruchung. Besonders untrainierte Menschen gleichen beim Tragen von High Heels die ungewohnte Laufbewegung nicht optimal aus. Damit Rücken und Füße zwischendurch etwas Erholung erfahren, sollten trendbewusste Frauen einfach ein zweites Paar flache Schuhe mitnehmen und so oft wie möglich wechseln.

Bei bauchfreien Shirts und tief sitzenden Hüfthosen ist aus anderem Grund Vorsicht geboten: Sie schützen die Rückenpartie oft nicht ausreichend vor Kälte und Zugluft. In der Folge treten häufig Rückenschmerzen auf. Deshalb gilt: Lieber auf den einen oder anderen Trend verzichten, stets auf Körpersignale achten und durch Bewegung und Sport den Rücken stärken. So lassen sich Rückenbeschwerden langfristig vermeiden.

Foto: Peter Smola / pixelio.de



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