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04.10.2019

Stehst Du wirklich auf Fußball?

Na, nicht so richtig, aber ...

Cristiano Ronaldo, David Beckham, Jerome Boateng. Überrascht es Dich, dass Du diese Namen kennst, ja dass Du sogar Gesichter und Geschichten mit Ihnen verbinden kannst?Und jetzt sag nicht, dass Du auch mit den Namen Helmut Haller, Uwe Bein oder David Alaba etwas anfangen kannst.

Tatsächlich sind die Namen von Fußballern heute auch jenen Menschen bekannt, die mit Fußball nun wirklich so gar nichts am Hut haben. Das liegt natürlich zum einen an der verstärkten Medienfrequenz - es gibt viel mehr Informationskanäle als früher und diese Kanäle müssen alle irgendwie gefüllt werden. Fußballer sind da ein gern genommener Stoff. In Zeiten, in denen jeder Laiendarsteller in einer Vorabendserie zum Star hochstilisiert wird, sind erfolgreiche Fußballer ein willkommenes Futter für Redakteure. Doch das ist nur ein Teil der Erklärung dafür, warum Ballkicker in den letzten Jahren plötzlich überall zu finden sind.

Fußballprofis leisten viel Arbeit abseits des Platzes

Am Anfang stand ein englischer Nationalspieler, der Fußballfans mit seiner Übersicht, seinen genauen Pässen und geschickt getretenen Freistößen begeistern konnte. Doch erst als David Beckham das Thema Männerfrisuren für sich entdeckte und bei fast jedem öffentlichen Auftritt einen neuen Haarstyle zur Schau stellte, wuchs seine Popularität bis weit über den Fußball hinaus. Plötzlich sprachen sogar Frauenmagazine über Fußball und plötzlich wurde einer zum Trendsetter, der eigentlich nur gut Fußball spielte.

Heute sieht man ausgefallene Frisuren auf jedem Fußballplatz, dazu jede Menge fantasievolle und ausgefallene Tattoos und wenn die Spieler zum Interview nach dem Match kommen, tragen sie mitunter Kleidung, die in erster Linie an Paradiesvögel erinnert. Profis und solche, die es werden wollen, arbeiten hart daran, ihre eigene Marke zu erschaffen. Social Media gehört zum Pflichtprogramm, ebenso wie öffentlichkeitswirksame Auftritte bei Veranstaltungen wie Filmpremieren oder der Fashion Week. Damit kreieren sie für sich immer neue Medienpräsenz, die sich in barer Münze auszahlen kann, etwa durch lukrative Werbeverträge.

Was macht das alles mit dem Fußball?

Das neue Modebewusstseins bei Fußballern hat viele Facetten und noch mehr Kritiker. Fans und Experten, die nach schwachen Auftritten eines Spielers die extravagante Frisur des Sportlers für ihre Kritik heranziehen, sind recht weit verbreitet in einem Sport, der trotz allen Glamours auch noch eine zutiefst bodenständige Seite hat. Wirklich auffällige, anhaltende Leistungsverschlechterungen bei besonders gut gestylten Spielern sind in dieser Form allerdings bisher noch nicht zu beobachten gewesen. Doch ein Spieler, der das Spiel mit der Öffentlichkeit beherrscht, macht sich dadurch interessant für Fans und Medien gleichermaßen. Und da Vereine ihr Einkommen heute immer weniger mit dem Ticketverkauf und vielmehr mit dem Verkauf von Fanartikeln und TV-Rechten verdienen, könnten sie unter Umständen dazu geneigt sein, über die eine oder andere sportliche Schwachstelle hinwegzusehen und einen Spieler unter Vertrag zu nehmen, der massenhaft Außeninteresse generieren kann.

Und dennoch: Vom Fußball als reinem Popularitätswettbewerb sind wir noch meilenweit entfernt und das würden die echten Fans auch nicht zulassen. Wahrscheinlicher ist es, dass die Präsenz der Sportler außerhalb des Platzes eher bei noch mehr Menschen Interesse am Fußball selbst wecken kann - und das ist doch dann ein echter Pluspunkt für alle.

Foto: Pixabay



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