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       21. Dezember 2014

Wie Mann und Frau wohnen

Auch beim Wohnen haben Mann und Frau unterschiedliche Vorstellungen: Während Männer beim Wohnen eher auf Sachlichkeit setzen, ist es Frauen besonders wichtig, sich in den eigenen vier Wänden wohl zu fühlen. Traditionelle Stereotypen lassen sich auch in diesem Modell erkennen. So können Wohnpsychologen allein an der Kücheneinrichtung sehen, ob sie ein Mann, eine Frau oder ein gemischtgeschlechtliches Paar bewohnt.  
 
Man(n) wohnt, wie man(n) wohnen will
Viele hätten vermutlich eher mit dem Gegenteil gerechnet, doch auch das starke Geschlecht achtet in seiner Küche auf Sauberkeit und Ordnung. Sie wirkt aufgeräumt, fast steril, sachlich und ist im Allgemeinen reduziert eingerichtet, weil für Männer Funktionalität im Vordergrund steht. Neue Technik spielt dabei eine große Rolle. Während es im Wohnzimmer die Hightech-Musikanlage sein darf, findet man in der Küche häufig ein Induktionskochfeld, einen modernen Energiesparkühlschrank, elektrische Küchengeräte für alle Zwecke und auch eine Spülmaschine, die auf dem neuesten Stand ist. Wichtiger als die Optik der Möbel ist Männern ihre Funktionalität. Die Möbel sollen langlebig, strapazierfähig und unempfindlich sein. Die Einrichtung hält sich im diesem Verhältnis zurück, getreu dem Motto „weniger ist mehr“. Dabei setzt er vor allem auf Qualität, denn der Mann nimmt seine Wohnung als Statussymbol wahr und stattet sie wenn auch mit wenigen, dafür aber exklusiven Dingen aus.
 
Für Frauen darf es etwas mehr sein

Im Gegensatz dazu steht beim weiblichen Geschlecht der Wohlfühlfaktor ganz klar im Mittelpunkt. Psychologen versuchen das mit dem Zwei-Sphären-Modell zu erklären, bei dem die männliche Seite für die Öffentlichkeit steht, während die Frau privat bleiben will. Frauen empfinden eine Wohnung, die nur mit dem (modernen) Nötigsten ausgestattet ist, oftmals als leer und halten sie für kühl und ungemütlich. Sie wissen, dass Dekorationen für eine entspannte Kommunikation in einer angenehmen Umgebung förderlich sind. Deshalb dekorieren sie gerne mit Stoffen, Kissen, Kerzen und Blumen und schaffen ein wohnliches Ambiente in einer geborgenen Atmosphäre. Bei der Küchenarbeit improvisieren sie instinktiv mit weiblicher Eingebung. Sie brauchen oft keine spezifischen Küchenhilfen für alle erdenklichen Zwecke und verzichten im Gegensatz zu Männern auf den elektrischen Dosenöffner oder den strombetriebenen Maronengrill und die Turbofräse für Tiefgefrorenes.

Mann und Frau vereint
Da ihre Geschmäcker verschieden sind, setzt das Zusammenleben von Mann und Frau auch ein gewisses Maß an Kompromissbereitschaft voraus. Allerdings sehen beide Geschlechter schnell die Vorteile der Sichtweise des anderen. Man ergänzt sich zum Wohle beider Geschmacksrichtungen, denn schließlich wollen sich beide im Zuhause wohlfühlen.
 
Quelle: moebelindustrie.de



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